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Verwundung im Feld

 

Bis zum Ausbruch des I. Weltkrieges war das Sanitätswesen aufgegliedert in:

Das ärztliche Offizierskorps, die Sanitätstruppe, das Militärmedikamentenwesen und den Tierärztlichen Militärdienst

Verg. Militärdienstgrad Dienstgrad Dienstgrad Dienstgrad
Generalmajor   Generalstabsarzt  
Oberst Medikamentendirektor Oberstabsarzt 1. Klasse  
Oberstleutnant Medikamentendirektor Oberstabsarzt 2. Klasse  
Major Medikamentenverwalter Stabsarzt  
Hauptmann Medikamentenoffizial 1. Klasse Regimentsarzt 1. Klasse Obertierarzt 1. Klasse
Hauptmann Medikamentenoffizial 2. Klasse Regimentsarzt 2. Klasse Obertierarzt 2. Klasse
Oberleutnant Medikamentenoffizial 3. Klasse Oberarzt Tierarzt
Leutnant Medikamentenakzessist Assistenzarzt Untertierarzt
Kadett Medikamentenpraktikant    

 

k.u.k Feldspital Pardubitz

Verstorben in Pardubitz

Augenklinikbehandlung Landeskrankenanstalten Salzburg

 

BILDER AUS DEM SANITÄTSBEREICH 

 Sanitätsabteilungen und Garnisonsspitäler:
 
1 und 2 Wien
3 Przemysl
4 Linz
5 Brünn
6 Olmütz
7 Graz
8 Laibach
9 Triest
10 Innsbruck
11 Prag
12 Josefstadt
13 Theresienstadt
14 Lemberg
15 Krakau
16 und 17 Budapest
18 Komorn
19 Preßburg
20 Kaschau
21 Temeswar
22 Hermannstadt
23 Agram
24 Ragusa
25 Sarajewo
26 Mostar
27 Baden
 
Landwehrspitäler
 
Caslau
Czernowitz
Eger
Graz
Hohenmauth
Jaroslau
Klagenfurt
Krakau
Kremsie
Leitmeritz
Linz
Olmütz
Pilsen
St. Pölten
Rzeszow
Stryi
Teschen
Wels
 

 

Die sieben Baracken-Notspitäler Wiens des Ersten Weltkrieges
  •  
  • Kriegsspital Nr. 1
Während des Ersten Weltkrieges wurde am Rand des Areals des Wilhelminenspitals im 16. Wiener Gemeindebezirk das Kriegsspital Nr. 1 in Form eines Barackenlagers errichtet. Erst 1932 wurden diese Baracken durch zwei neue Pavillons ersetzt bzw. entfernt.
  • Kriegsspital Nr. 2
Das Kriegsspital Nr. 2 wurde 1914/1915 südlich des Kaiser-Franz-Josef-Spitals bei der Spinnerin am Kreuz (Triester Straße) errichtet. Es besteht nicht mehr.
  • Kriegsspital Nr. 3
Das Kriegsspital Nr. 3 wurde ebenfalls 1914/1915 in Baumgarten, damals im 13., seit 1938 im 14. Wiener Gemeindebezirk, errichtet. Es besteht nicht mehr.
  • Kriegsspital Nr. 4
Während des Ersten Weltkrieges wurde zwischen der Meidlinger Trainkaserne und der Hasenhutgasse im 12. Wiener Gemeindebezirk das aus 39 Baracken bestehendes Kriegsspital Nr. 4 errichtet. Aus der provisorischen Lagerkapelle entstand die so genannte Gatterhölzlkirche.
  • Kriegsspital Nr. 5
Das Kriegsspital Nr. 5 war im 10. Wiener Gemeindebezirk.
  • Kriegsspital Nr. 6
Das Kriegsspital Nr. 6 befand sich im 11. Wiener Gemeindebezirk im Dreieck Hasenleitengasse – Ostbahn – Am Kanal (parallel zur Aspangbahn). Geplant als Barackenspital für 4500 Patienten und 1915 errichtet, war es gegen Ende des Krieges weit überbelegt. Einer der Ärzte des Spitals war zeitweise Alfred Adler. Die Baracken wurden nach dem Krieg mit Zwischenwänden zu Notunterkünften für Obdachlose umgebaut. Später entstand dort die Wohnsiedlung Hasenleiten.
  • Kriegsspitäler Nr. 7 und 8
Das Kriegsspital Grinzing wurde im 19. Wiener Gemeindebezirk zwischen Grinzinger Allee und Daringergasse errichtet, neben der Vorortelinie- Station Oberdöbling und der Straßenbahnlinie 38. Es war mit 60 Baracken für 6.000 Menschen geplant, besonders für verwundete Soldaten. Die Leitung hatte Oberstabsarzt Arnold Durig. Einer der Ärzte des Spitals war zeitweise Alfred Adler.

 

 

 
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