Rainer-Museum auf der Festung Hohensalzburg 

 

 

Das Museum sollte die Heldentaten, Leistungen, Strapatzen und sonstigen Schicksalsschläge der "Rainer" zeigen. Geplant wurde es schon in der Kriegszeit, eröffnet aber erst 1924. Damals wurde es als das besteingerichtete Museum dieser Art in Deutschland und Österreich bezeichnet. Zehn Räume dokumentierten die Geschichte in Friedens- und Kriegszeiten seit der Aufstellung des Regiments 1682, welches immer als eines der tapfersten und besten im Truppenkörper der Armee Österreich - Ungarns bezeichnet wurde.

 

 

Heute ist von dem Museum nur mehr wenig im Originalzustand, sowohl von der Grunderstellung als auch Konzeption, vorhanden. Kein Wunder, der Rainerbund, ursprünglich von den alten Rainern gegründet, hat sich mit den Generationen verändert. Ein Raum II. Weltkrieg wurde gebaut, und wieder entfernt, und die Personen haben einen anderen militärischen Hintergrund bekommen. Zuerst die Soldaten des II. Weltkrieges und dann die des Bundesheeres. Der Namen blieb, aber das Verstehen um die Rainer des echten Regiments, von 1682 – 1918, verging mit der Zeit, mit dem Tod der „Alten“ und echten Rainer. Diese Zeitepoche fand eine immer kleinere Lobby im Verein des Rainerbundes. Zuerst verdrängt von den Soldaten des II. Weltkrieges und dann von den Angehörigen des ÖBH. Die einzelnen Räume gingen in der Thematik verloren, wie z.B. der Raum Flitsch, Kriegsgefangenschaft oder Nordfront, einzig der Cimone blieb über. Unbenommen eine wichtige Tat der Rainer, doch nur einer Kompanie und unfair gegenüber den 5.500 gefallenen und tausenden aktiven Rainern des I. WK. Die Nordfront verschwand praktisch ganz, die Durchbruchsschlacht „Das Wunder von Karfreit“ ebenfalls.

 

Viele Spenden von Soldaten gingen verloren, die berühmte Fahnenausstellung oder die Originaluniformen des Erzherzog Rainer und weiterer hoher Offiziere, Waffen und Gerät. Wo sind diese Exponate hingekommen, wer war der Verantwortliche, was wurde unternommen? Warum wurden die Leute bei den Generalversammlungen bei diesem gewaltigen Schwund entlastet? Was wurde mit den enormen finanziellen Förderungen und Einnahmen gemacht?

 

Dazu wurden Lücken immer wieder mit kleinen Tricks gefüllt. So wurden 2x nachweislich, die Fotos liegen vor, die Auszeichnungen von Herrn Olt. Saffert gezeigt, die den Eindruck erwecken sollten, sie stammen direkt von ihm. Dass dies nicht der Fall war, können wir eindeutig aufgrund unserer Sammlung nachweisen.

 

Ein Besuch ist zu empfehlen, es gibt sonst nichts über das Regiment zu sehen und so manche Exponate, wie die Schutzschilde, die Modelle oder die Urkunde des Erzherzog Rainer sind Unikate, die so schnell nicht zu finden sind. Ab Dezember 2013 wird wegen Renovierung geschlossen, und wir dürfen gespannt auf die Wiedereröffnung sein.

 

 

DER RAINERBUND OHNE RAINER

 

26.10.2013 - Ein Tiefpunkt in der Geschichte des Rainerbundes war der heutige Medienauftritt in Salzburg Heute. Scheinbar geht es nur um Geld und Politik - was hat das noch mit Geschichtsbewahrung und Forschung zu tun. Auf der einen Seite Rainer in Uniformen, auf der anderen Seite politische Übernahmeversuche der Freiheitlichen. Polizei- und Gerichtsandrohungen. Welchen Eindruck soll da die unbedarfte Bevölkerung bekommen? Wenn dann auch noch jährliche Zahlungen über 80.000.- Euro für den Verein breitgetreten werden. Es werden sicher bald Stimmen laut, das Museum zu verkleinern oder in andere, bestehende Bereiche einzugliedern und Selbstständigkeit und Verwaltung zu beschneiden.

Also warten wir’s ab....

 

 

27.11.2013: Wie soll es weitergehen, wenn das Museum zwei wichtige- die Besten- Räume verliert, dafür untergeordnete bekommt und im Kriegsgedenkjahr politisch ausgeschalten wird. Der neue Vorstand ist jeweils in seinem beruflichen Bereich kompetent, Jus oder Buchhaltung, super, allerdings fehlt ein fachlich kompetenter Mann im Bereich Rainerregiment total. Der Verein ist blind für seine Aufgabe, weil alle Kraft in Führungsstrukturen gelegt wird. Jugendarbeit oder Webmaster sucht man auch vergebens. Derzeit die Richtung: Ein verkleinertes Museum, keine würdigen Gedenkjahre, keine Jugendarbeit, keine Forschung, Selbstständigkeit fachlich unmöglich, keine Aufträge zur Bildung von Partnerschaften. Heute haben wir ein Konzept 2014-2018 übermittelt. Wir haben alles dies angeboten, man ließ uns ausrichten, man melde sich.

Also warten wir’s ab...

 

 

Gemeldet hat sich niemand, das habe ich auch so erwartet. Ausgerichtet hat man mir über ein gemeinsames Mitglied, es sei keine Zusammenarbeit erwünscht. Die Herren werden es sich leisten können. Nach all den Jahren, in denen die Exponate verschwunden sind und die vorhandenen Stücke nicht sachgerecht gewartet wurden, in denen die Geschichte der Rainer nicht im Vordergrund stand, jetzt auch noch den Ausverkauf der Räume zu betreiben um Geld zu bekommen! Wir nennen so etwas verraten und verkauft. Hofften wir noch vor kurzem auf eine Wiederauferstehung eines traditionsreichen Hauses unter der neuen Führung von Herrn Lechner, so glauben wir heute nicht mehr daran. Herr Lechner ist der Verlierer. Damit leider auch die Rainer

Also warten wir’s ab...

 

 

Nun ist es also soweit, die Verträge sind, dem Vernehmen nach, unterzeichnet. Das Museum hat als einziges, in Österreich relevantes, historisches Museum keine Sonderschau 100 Jahre 1. Weltkrieg, aber dafür in Zukunft viel Geld. Man munkelt, es gilt die "Unschuldsvermutung", an die 200.000 Euro. Begehrlichkeiten werden folgen. Die Glanzzeiten sind für immer dahin. Es bleibt nur der Trost, in 20 Jahren kann dann der folgende Vorstand gut machen, was jetzt ruiniert wurde. Es werden immer mehr Personen und Gruppen die "mitspielen" sollen oder wollen, wahrscheinlich weil kein wirklich kompetenter Leiter da ist, der aus dem Museum ein kleines "Kobarid" macht. Möglich wäre es. Mit Führungsqualität und Wissen um die Rainer und den 1. Weltkrieg. Dafür werden auf der Webseite Räume gezeigt, die es gar nicht mehr gibt.

Also warten wir’s ab....

 

 

Zum Streit um den Rainermarsch - schön rausgewurschtelt. Ich erwarte eine klare Ansage des Rainerbundes.

Dieser alte Text sei „aus der Zeit heraus anzuerkennen“, sagt dazu Markus Lechner vom Rainerbund Salzburg, der das Rainer Regimentsmuseum auf der Festung betreut. Der Rainerbund und die Rainermusik Salzburg würden aber nicht in Bierzelten auftreten, wo der Kriegstext von den Biertischen aus gesungen werde, betont Lechner.

SIE TRETEN ABER IN ÄHNLICHEN ORTEN AUF UND DAZU SOLLTE MAN(N) STEHEN. RESPEKT IST KEINE FRAGE DES ORTES!

 

 

DURCH RAINERBUND ERZWUNGENE KÜNDIGUNG

Ein sehr geschätztes Mitglied und ein Freund hat uns heute die Mitgliedschaft kündigen müssen, nachdem er laufend Anfeindungen durch den Rainerbund in Form von Oberst Lechner ausgesetzt war. Aus dem Grund, weil er sowohl im Vorstand des Rainerbundes war, als auch bei uns als Mitglied. Nun diese stalinistischen Methoden sind halt Bestandteil eines Hauses, welches nach meinem Dafürhalten, mit dem Rücken zur Wand steht. Gelernt hat dies der ehemalige Magistratsbeamte dort, wo auch der Mackinger-Skandal in Salzburg seine Wurzeln hat. Wir haben es nicht notwendig, Doppelmitglieder unter Druck zu setzen. Was ist nur aus dem Rainerbund geworden, die alten Rainer würden sich im Grab umdrehen. Lieber Felix, wir wünschen dir alles Gute auf deinem Weg. Mögen die neuen, erzwungenen Freunde so treu zu dir stehen wie wir alten Freunde, freiwillig. Welchen Weg geht diese Rainerbundleitung noch weiter.

Also warten wir’s ab....

 

 

Verschollene Sammlung wieder verschollen - Was sagt der Rainerbund dazu?

In der Nachkriegszeit wurde eine bedeutende, große und wertvolle Kappenabzeichensammlung von einem amerikanischen Soldaten gestohlen. Diese wurde, unseren seriösen Insiderinformationen nach, wieder vor dessen Tod zurückgebracht. Nun - diese Sammlung ist scheinbar schon wieder verschollen oder sehen wir sie zur Neueröffnung? Natürlich gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.

Also warten wir’s ab....

 

 

Kretter Sammlung verschollen - Was sagt der Rainerbund dazu?

Aus Informationen der Erben ist möglich, dass Teile der Sammlung Kretter im Rainermuseum als Stiftung abgegeben wurden. Diese war nach Aussage der Erben ausgestellt und ist jetzt verschwunden. Ich hoffe, ich kann der Familie berichten, dass diese wieder aufgetaucht ist. Natürlich gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.

Also warten wir’s ab....

 

 

Lieblosigkeit und mangelndes Fachwissen dominiert die neue Gestaltung der Sonderschauräume, ausgenommen die Räume 1 und 2.

 

Vorweg, wie befürchtet, sind die schönsten Räume Vergangenheit. Auch wenn dies angeblich nur auf Zeit ist, sehen wir diese wohl nicht mehr in der Funktion des Rainermuseums. Der Zugang zur Kapelle mit den Raineropfern ist nur durch die Fürstenzimmer, mit 3,50 Euro Aufpreis, möglich.

 

Mit wie wenig Fachwissen hier gearbeitet wurde, zeigen einige Beispiele: Eine Stahlhelmfigurine in der Dolomitenfront, mit einem Stahlhelm deutschen Musters in Isonzobraun ist einfach nur lachhaft. Jeder Anfänger, der vielleicht einen Blick auf die Fotos der Zeit wirft, kann sehen, dass es einen solchen Helm in dieser Zeit noch nicht bei den 59ern gab. Die Kappe und hie und da Adrianhelme (Beute) waren die Kopfbedeckung in dieser Epoche an der Drei Zinnen Front. Wozu Dioramen um teures Geld, wenn die Ausführung dann nicht dem Diorama entspricht.

 

Ein Infanteriegeschütz bei den Rainern im Dolomitenkrieg ist ebenfalls einfach nur dilettantisch. Die Infanteriegeschützzüge der Rainer wurden erst 1916 gegründet und zeichneten ihr Personal durch besondere Kragenabzeichen, wie auch bei den MG-Abteilungen üblich, aus. Die Erstlieferungen waren für den 29.2.1916 geplant. Am 3.3.16 endete der Einsatz in diesem Frontbereich. Für die Drei Zinnen Front zu spät. Zumal, unter anderem die „Chinabatterien“ und das FKR 41 den Schutz gewährten.

 

Mit wie wenig Genauigkeit gearbeitet wurde, sieht man an weiteren Beispielen. Nachgemachte Uniformen und Orden sind eigentlich ein NO-GO für eine seriöse Museumsgestaltung. Wenn schon, dann bitte nicht Uniformen in bügelfrischem Zustand, sondern entsprechend der Front und Zeit altern. Dasselbe gilt für die sauberen Sandsackstellungen, die mit blütenreinem Spagat geschnürt sind. Die Arbeit, die Böden mit Steinen oder Sand abzudecken war wohl auch zu viel Aufwand. Die Ausrede, es könnte damit das Exponat deutlicher wirken, zählt nicht, weil dann bräuchte man auch keine Sandsackstellungen und Fototapeten. Die Puppen grau einzufärben trägt nicht zur lebensechten Gestaltung bei. Ein Soldat mit umgehängtem Gewehr in der Telefonstellung Cimone/Rosenkranz - da wäre ein Telefonist mit Kragenabzeichen der Telefontruppe in Arbeit angebracht gewesen. Hinweise auf das berühmte Naziopfer Rosenkranz, vom einfachen Soldaten bis zum Hauptmann aufgestiegen und für die Telefonzentrale am Cimone berühmt, findet man leider nicht. Dass diese Anlage auch nicht an der Ortlerfront, wie in der Krone am 2.3.2016 verlautbart, sondern am Monte Cimone zur Verfügung stand, wen stört das schon? Stehende Figurinen (Soldaten) in der Kampfstellung ohne Deckung und Sinn, hätten wohl nicht lange überlebt. Selbstverständlich sollte auch das Tragen eines Portepees in der Kampfstellung hinterfragt werden.

 

Mit wie wenig Sorgfalt gearbeitet wurde, zeigen noch einige Beispiele: ordentliche Beschriftung der Exponate - Fehlanzeige in weiten Bereichen. Dann folgt eine der wenigen Beschriftungen, nur fehlen die dazugehörigen Exponate. Originalteile mit Schrauben durchbohrt und auf dem Sockel befestigt, zusammengebogene Teile, damit sie in einen Werfer passen, ein Wahnsinn! Ausgefallene Beleuchtung, na und?

 

Verantwortungslos: Die MG-gruppe steht ohne Schutz da. Wem die Exponate gehören, ist eigentlich unklar, dem HGM oder dem Rainerbund? Klar ist, dass weder der Zustand noch die Verwahrung d.h. Ausstellung den gesetzlichen Bestimmungen zum heutigen Zeitpunkt, entspricht. Jeder Waffenbesitzer würde dafür ein schweres Verfahren riskieren. Kriegsmaterial für jeden zugänglich, das gilt auch für Werfer und anderes Kriegsmaterial. Kameraüberwachung, Fehlanzeige!

 

Die Originale der Reisenbichlerbilder sind ohne Schutz dem Publikum preisgegeben. Dieser Vorstand lernt nicht dazu! Natürlich ist bis heute nichts passiert, das galt aber auch in anderen Museen, die nicht genügend Schutz für Kunstwerke bitter bereut haben.

 

Akute Diebstahlsgefahr bei den kleinen Reisenbichlerbildern. Die verschwinden unter jeder Jacke oder im Rucksack. Sie hängen an einem Nagel ohne jegliche Sicherung. Sie brauchen Hülsen, Bajonette oder Feldflaschen? Alles frei zur Bedienung. Ersatzteile vom MG? – einfach abschrauben. Keine Abgrenzungen oder andere Hindernisse. Wir hätten nach unserem Besuch mit vollen Taschen gehen können!

DERZEIT, IN DEM AKTUELLEN ZUSTAND, GEHÖRT DAS MUSEUM WEGEN DIEBSTAHLGEFAHR UND VERSTOSS GEGEN DAS WAFFENGESETZ GESCHLOSSEN. EIN UNVERANTWORTLICH HANDELNDER VORSTAND !

 

Ratsam wäre gewesen, wenn der zuletzt verantwortliche Leiter zuerst die Museen, wie z.B. in Görz, Rovereto, Karfreit und Kötschach Mautern besucht hätte. Mit Kuratoren der Museen gesprochen hätte und sich zeitgeschichtlich umgehend, z.B. in der SWGR, vorgebildet hätte. Nun - er wollte auch nicht unseren Rat, unsere Dokumentationen, Tagebücher, Unterlagen und Fotos. Mir fällt dazu nur das Sprichwort ein: Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz. Was natürlich keinesfalls für jeden Verantwortlichen anzuwenden ist, um jeglichem Irrtum vorzubeugen. Viel Liebe, handwerkliches und fachliches know how, sind vor allem von Herrn Ekkehard Bader und dem Atelier Macala eingeflossen.

 

 

Zum Ende noch das Positive. Viele schöne Exponate sprechen für einen Besuch, und es ist keinesfalls vergeudete Zeit. Dies verdankt das Museum aber den alten Exponaten der Rainer, nicht seiner seit Jahrzehnten inkompetenten Leitung durch den Rainerbund.

Selbstverständlich kann ich jede Behauptung mit Fotos und Beweisen dokumentieren, die wir heute, am 11.3.2016, angefertigt haben. Übrig bleibt der schale Geschmack der absoluten Vergabe der Chance eine wirklich gute und kompetente Ausstellung zu gestalten. Wofür hier ein Kuratorium gebraucht wurde, ich weiß es nicht. Nun - vieles kann ja nachgeholt und unsere Zeilen als Anregung genommen werden. Aber wie ich die Leute kenne, sind sie mit dem Feiern ihrer Leistung beschäftigt und in der Hoffnung, dass weder Fachbesucher noch der Staatsanwalt oder Diebe sich melden.

Also warten wir es ab........

 

 

HERR LECHNER TRETEN SIE ENDLICH ZURÜCK !

Die Nachschau am 28.12.2016 ergab das Erwartete: Kriegsmittel ungesichert und Besucher die auch daran basteln, Kunstwerke weiterhin ungesichert, Exponate praktisch mit Diebstahlsaufforderung. Die Leitung des Museums ist absolut unfähig, ihre Verantwortung zu erkennen und danach zu handeln.....

 

 

Pöllmann Schenkung verschollen - Was sagt der Rainerbund dazu? - Schon der dritte Fall - ZUFALL ? Aus Informationen der Erben ist es möglich, dass Teile der Uniform Pöllmann an das Rainermuseum als Stiftung abgegeben wurden. Diese waren nach Aussage der Erben ausgestellt und sind jetzt verschwunden. Ich hoffe ich kann der Familie berichten, dass sie wieder aufgetaucht sind. Natürlich gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.

Also warten wir’s ab....

 

 

HERR LECHNER ES REICHT!

 

Der Rainerbund Salzburg und das Salzburger Landesarchiv:

Die feierliche Übergabe der Originalnoten des Rainer-Marsches

im Beisein von

Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer

Bei diesem Festakt erfolgt auch

die Übergabe der Noten des Schilhawsky-Marsches

und anderer historischer Schriftstücke an das

Salzburger Landesarchiv.

 

DER NAME MARKUS LECHNER WIRD IN DER GESCHICHTE DES RAINERMUSEUMS FÜR DIE SCHADENSREICHSTE UND UNVERANTWORTLICHSTE ZEITSPANNE IN DER GESCHICHTE DES RAINERMUSEUMS STEHEN. ABER STOLZ IST ER SCHON AUF SICH DER MANN, DER GERNE ALS OBERST AUFTRITT: GIBT ES DA NICHT EIN SPRICHWORT, AUF DEM ZWEI DER DINGE AUF EINEM HOLZ WACHSEN? DIE ALTEN RAINER WÜRDEN IHN ZUM EINFACHEN SOLDATEN ZURÜCKSTUFEN. HERR LECHNER - NIE WURDE DEM RAINERMUSEUM SO GESCHADET WIE UNTER IHNEN. DIE VON IHNEN AUFGEZÄHLTEN VORTEILE IN DER KRONENZEITUNG VOM 14.6.17 ZEIGEN NUR IHRE UNFÄHIGKEIT UND SIND REINE AUSREDE. NIE HAT SICH JEMAND IN DER VERANTWORTLICHEN POSITION ALS SO NAIV ERWIESEN WIE SIE! HERR LECHNER - TRETEN SIE ENDLICH ZURÜCK!!! OBWOHL SIE WOHL KAUM MEHR SCHADEN ANRICHTEN KÖNNEN ALS SIE SCHON HABEN !

KRONEN ZEITUNG VON HEUTE, DEM 14.6.2017

VERLOREN FÜR DAS RAINERMUSEUM; UNERSETZLICH!

RAINERMARSCH NOTEN ORIGINAL

SCHILHAWSKY MARSCH ORIGINAL

REGIMENTSTAGEBÜCHER

HISTORISCHE FOTOGRAFIEN

33 BÄNDE MIT MONATLICHEN BAONS KOMMANDO BEFEHLEN

EIN TELEGRAMMBUCH

EIN TAPFERKEITSZEUGNIS

WEITERE DOKUMENTE

ALLES ORIGINALE, UND DAMIT IST DAS THEMA FORSCHUNG AM RAINERMUSEUM AUCH VORBEI: IN DER ZITIERUNG NUN STEHT NUN S.L.A.!

HERR DIR. DR. DOHLE - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! EIN HERVORRAGENDER, GROSSER SCHRITT MILITÄRGESCHICHTE FÜR IHR HAUS. WENIGSTENS SIND SIE IM S.L.A. SICHER!

DIE SEELE EINER MUSEUMSAMMLUNG SIND HISTORISCH EINZIGARTIGE STÜCKE - JETZT IST DIE SEELE DER RAINER IM S.L.A. - UND EIN WENIG IN DER SWGR .......

 

 

GEPLANTE HULDIGUNG EINES NAZIGÜNSTLINGES

Statt wichtigen Rainern ein würdiges Andenken zu bewahren – Rosenkranz wäre hervorragend geeignet – wird einem NAZIGÜNSTLING gehuldigt. So ist die geplante Sonderschau Reisenbichler nach dem Skandal um den Saal 2. Weltkrieg nicht zu verantworten. WER STOLPERT MIT IGNORANZ REIN? – OBERST LECHNER !

 

Karl Reisenbichler war Obmann des Verbandes der bildenden Künstler Salzburgs. Kunst wurde während der NS-Zeit vor allem daran gemessen, ob sie für „das deutsche Volk“ verständlich war. Der Maler Karl Reisenbichler überwachte als Landesleiter der Reichskammer der bildenden Künstler die „Volksverbundenheit“ der heimischen Künstler.

Alle Bereiche der bildenden Kunst fielen auch in Salzburg unter Kontrolle von NS-Funktionären. Sepp Piffrader, Richard Spitz und Karl Reisenbichler erhielten wichtige Funktionen in der Verwaltung. Piffrader war zunächst Leiter des „Gaukulturamtes“ der NSDAP und Reisenbichler „Fachschaftswalter für bildende Kunst“. Nach einer Umstrukturierung übernahm Richard Spitz als Landesleiter der Reichskammer der Bildenden Künste alle Funktionen, bis Karl Reisenbichler ihm nach der Einberufung in die Wehrmacht in dieser Funktion nachfolgte.

Piffrader, Spitz und Reisenbichler kontrollierten die Aufnahme der in Salzburg tätigen Künstlerinnen und Künstler in die Reichskammer – eine Ablehnung der Mitgliedschaft aus politischen, religiösen oder Abstammungsgründen bedeutete Arbeitsverbot.

 

DAZU DIE STADT SALZBURG – IN TEILEN IM ORIGINAL ÜBERNOMMEN:

 

NS-Funktionär in Salzburg

Bereits wenige Tage nach dem „Anschluss“ tauchte Karl Reisenbichlers Name in einer Notiz im „Salzburger Volksblatt“ auf: „Führerbild von Karl Reisenbichler. Entgegen der Behauptung geschäftstüchtiger Agenten, dass das farbige Führerbildnis von Pg. Karl Reisenbichler bereits vergriffen sei, wird festgestellt, dass dieses Anfang der kommenden Woche im Kunsthandel erscheint.“ Doch Karl Reisenbichler war nicht nur als Künstler, der dem NS-Geschmack zuarbeitete, aktiv. Dass er im Frühjahr 1938 bereits eine offizielle Funktion in Salzburg ausübte, geht aus einer Aufforderung hervor, die das Gaukulturamt Mitte April 1938 in der „Salzburger Chronik“ und im „Salzburger Volksblatt“ drucken ließ: „An alle bildenden Künstler. Zur genauen Standeserhebung werden alle bildenden Berufskünstler (Maler, Bildhauer, Grafiker und Kunstgewerbler) des Landes Salzburg aufgefordert, unverzüglich ihre Anschrift, Personaldaten, Mitgliedschaft bei der NSDAP (Mitgliedsnummer), Reichskunstkammer, Zentralverband bildender Künstler Österreichs, sowie anderer Kunst- und Künstlervereinigungen an den Fachschaftsleiter für bildende Kunst, akad. Maler Karl Reisenbichler, Salzburg, Künstlerhaus, bekannt zu geben.“ Wie die Berufung von Karl Reisenbichler zum Fachschaftsleiter vonstattenging, ist anhand archivarischer Quellen nicht rekonstruierbar. Organisatorisch war sein Amt dem Gaukulturamt Salzburg der NSDAP zugeordnet, er unterstand dem Gaukulturamtswalter Sepp Piffrader. Möglich ist, dass Reisenbichler von Gauleiter Anton Wintersteiger, ebenfalls Landsmannschafter der Salzburger in Wien, mit dieser Position betraut wurde

Aus diesem Grund wurde Karl Reisenbichler 1940 zum Stellvertreter für Spitz berufen, er übernahm Anfang 1942 schließlich offiziell die Funktion des Salzburger Landesleiters der Reichskammer für bildende Künste und hatte sie bis Kriegsende inne. Bis heute wird die tatsächliche Funktion von Karl Reisenbichler im NS-Kunstbetrieb immer wieder unkorrekt, häufig auch exkulpierend dargestellt.

Die Fragen, welche Künstlerinnen und Künstler in dieser Zeit in Salzburg die Aufnahme in die Kammer für bildende Künste beantragten und welche Beurteilung Reisenbichler in diesen Fällen abgab, können nicht beantwortet werden. Akten, die darüber Auskunft geben könnten, sind nicht bekannt bzw. haben sich in den Beständen nicht erhalten. So lässt sich auch nicht eruieren, ob Karl Reisenbichler ein politisch sehr strikter Landesleiter war.

Reisenbichler war bei den Ausstellungen des Kunstvereins bis 1944 präsent, und seine Werke wurden von höchsten offiziellen Stellen angekauft. Ende 1938 waren Arbeiten Reisenbichlers bei der Weihnachtsausstellung des Kunstvereins zu sehen. Reichsstatthalter Dr. Arthur Seyß-Inquart stellte 5.000,- RM „für den staatlichen Ankauf von Kunstwerken“ aus dieser Ausstellung zur Verfügung, darunter auch eines oder mehrere Bilder von Karl Reisenbichler. Seine Arbeit „Dietrichshorn in Loferer Alm“, die bei der Jahresausstellung 1940 im Künstlerhaus gezeigt wurde, erwarb die Salzburger Gauleitung. Zumindest ein weiteres Werk, „Heufuhrwerk im Salzkammergut“, war ebenfalls ausgestellt. Dieses kaufte im Sommer 1941 das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Reisenbichlers Arbeiten „Pinzgauer Bauer“, „Salzburger Bauernmädchen“ und „Rauris im Winter“ erstand das Haus des Deutschen Fremdenverkehrs in Berlin.

Dazu kommen Arbeiten mit zeitbezogenen Themen wie ‚Mann mit Sturmhelm‘, ‚BdM-Mädchen‘ und ‚Trommler der HJ‘ (alle Pastell).“ Über den Verbleib dieser NS-propagandistischen Werke ist nichts bekannt, ebenso wenig konnte ein Exemplar des oben angeführten „Führerbildes“ eruiert werden.

Dennoch zeigt diese Episode, dass Reisenbichler an höchsten Stellen als bedeutend in beiden Bereichen erachtet wurde, sowohl als Künstler als auch als Kunstpolitiker.

 

HERR LECHNER,

IHRE EHRENVOLLE AUFGABE HABEN SIE ZUM SCHADEN DERER ERFÜLLT DIE SIE VERTRETEN SOLLTEN. SIE VERSTEHEN NICHTS DAVON UND SIE KÖNNEN ES NICHT, BITTE RÄUMEN SIE IHREN PLATZ FÜR LEUTE DIE MIT HERZ UND SACHVERSTAND DEN POSTEN AUSFÜLLEN.

 

Alle Kommentare sind eine Momentaufnahme, zum Zeitpunkt eines Besuches, eines Zeitungsartikels oder sonstiger Gegebenheiten. Sollten aufgrund unseres Schreibens oder durch eigene Einsicht Verbesserungen oder Veränderungen vorgenommen worden sein, die die obere Kritik hinfällig erscheinen lassen, so nehme ich das erfreut zur Kenntnis. Es ändert aber nichts an den Umständen zum damaligen Zeitpunkt. Weiters wäre zu erwähnen, dass nicht alle Missstände unter der Leitung von Herrn Lechner geschehen sind, allerdings sehr schwerwiegende und für die Vorhergehenden keinerlei Aufklärungsarbeit eingeleitet wurde.