Postkarten in Zusammenhang mit dem:

K.u.k Infant. Regt. Erzherzog Rainer Nr. 59

 

1899 Erinnerungskarte Erstürmung v. Brescia 1849
1899 Erinnerungskarte Erstürmung v. Brescia 1849
1899 Postkarte Festung
1899 Postkarte Festung
1900 ca. Postkarte FMZ Erzherzog Rainer Regiment No. 59

1900 ca. Postkarte FMZ Erzherzog Rainer Regiment No. 59
1902 Assent 8 Kompanie
1902 Assent 8 Kompanie
1902 Postkarte zum Inhaberfest in Salzburg
1902 Postkarte zum Inhaberfest in Salzburg
1903 Assentjahr

1903 Assentjahr
1904 Gruß vom kuk Inf Reg Rainer aus Linz
1904 Gruß vom kuk Inf Reg Rainer aus Linz
1905 Assentjahr
1905 Assentjahr
1911 zur Erinnerung Assent 1881

1911 zur Erinnerung Assent 1881
1912 Assent 13 Feldkompanie
1912 Assent 13 Feldkompanie
1912 Kantine Hohensalzburg
1912 Kantine Hohensalzburg
1914 5. Feldkompanie

1914 5. Feldkompanie
1914 Den Rainern zum Abschied
1914 Den Rainern zum Abschied
1914 Franz Joseph Edelweiß
1914 Franz Joseph Edelweiß
1914 Propagandakarte Ja die Rainer von Richard von Strele

1914 Propagandakarte Ja die Rainer von Richard von Strele
1915 Pisnar Karl, Rainer Zuversicht
1915 Pisnar Karl, Rainer Zuversicht
1915 Pisnar Karl, Rainerglaube
1915 Pisnar Karl, Rainerglaube
1915 Pisnar Karl. Rainer Floßbau

1915 Pisnar Karl. Rainer Floßbau
1915 Pisnar Karl. Rainer Hansei
1915 Pisnar Karl. Rainer Hansei
1915 Postkarte Kriegers Weihnacht von Franz Löser IR 59 Variante
1915 Postkarte Kriegers Weihnacht von Franz Löser IR 59 Variante
1915 Postkarte Kriegers Weihnacht von Franz Löser IR 59

1915 Postkarte Kriegers Weihnacht von Franz Löser IR 59
1915 Propagandakarte Edelweiß Variante Löser Gedicht
1915 Propagandakarte Edelweiß Variante Löser Gedicht
1915 Propagandakarte Edelweiß Variante Neujahr
1915 Propagandakarte Edelweiß Variante Neujahr
1915 Propagandakarte Edelweiß Variante Weihnachten

1915 Propagandakarte Edelweiß Variante Weihnachten
1915 Propagandakarte Infanteriesturm
1915 Propagandakarte Infanteriesturm
1915 Propagandakarte Invalidenfonds
1915 Propagandakarte Invalidenfonds
1915 Propagandakarte Regimenter 59,14,2

1915 Propagandakarte Regimenter 59,14,2
1915 Propagandakarte Vergeltung von Ludwig Koch mit dem Rainerregiment
1915 Propagandakarte Vergeltung von Ludwig Koch mit dem Rainerregiment
1915 Propagandakarte Wacht am Donaustrand von Franz Löser IR 59
1915 Propagandakarte Wacht am Donaustrand von Franz Löser IR 59
1916 Karl Reisenbichler Sturm auf den gesprengten Cimone-Gipfel

1916 Karl Reisenbichler Sturm auf den gesprengten Cimone-Gipfel
1916 Propagandakarte Alpenkorps
1916 Propagandakarte Alpenkorps
1916 Propagandakarte Folgaria
1916 Propagandakarte Folgaria
1916 Propagandakarte Rainerkarte Abmarsch aus Salzburg

1916 Propagandakarte Rainerkarte Abmarsch aus Salzburg
1917 Das Birkenkreuz von Franz Löser IR 59
1917 Das Birkenkreuz von Franz Löser IR 59
1917 Witzkarte Alex Exax
1917 Witzkarte Alex Exax
1918 Hund von Franz Löser IR 59

1918 Hund von Franz Löser IR 59
1918 Propagandakarte Im Kampf IR 59
1918 Propagandakarte Im Kampf IR 59
1921 Gedenkkarte Assentjahrgang 1881
1921 Gedenkkarte Assentjahrgang 1881
1922 Gedenkkarte Kameradschaftsfest

1922 Gedenkkarte Kameradschaftsfest
1928 Wiedersehensfeier der Feldtelefonisten des IR 59 in Salzburg
1928 Wiedersehensfeier der Feldtelefonisten des IR 59 in Salzburg
1930 ca. Rainerbund Oberst Lauer Oberst Lauer Gemälde auf der Festung
1930 ca. Rainerbund Oberst Lauer Oberst Lauer Gemälde auf der Festung
1937 Raineroffiziersvereinigung

1937 Raineroffiziersvereinigung
Blumenteufel
Blumenteufel
Postkarte Militärkantine Hohensalzburg Speisehaus 1715 von Erzbischof Harrach Pro Commoditate Militum für die Bequemlichkeit der Soldaten errichtet
Postkarte Militärkantine Hohensalzburg Speisehaus 1715 von Erzbischof Harrach Pro Commoditate Militum für die Bequemlichkeit der Soldaten errichtet

 

Franz Löser, IR 59 und seine Postkarten

 

Löser, Franz (Pseudonym: Manfred Gollner, Franz Karl Eder), Geboren: 1889 in Neunkirchen in Niederösterreich, † 23. 7. 1953 Wien, diente in der 2. Kompanie des IR 59 und wurde mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse ausgezeichnet, die er auch auf vielen Karten erwähnte, und auf der Karte der Kriegshunde zeichnen lies. Mit dieser Karte sind auch zwei weitere Hinweise verbunden, erstens auf seine Tätigkeit mit Kriegshunden, ein im Regiment kaum erwähntes Kapitel, und zweitens sein Aussehen, von dem wir keinen anderen Beleg haben. Löser wird am 8.3.1915 wegen besonderer Kühnheit erwähnt, als er sich an ein Hindernis der Russen bei Janowice Dolne heranwagte und Handgranaten darüber warf.
 

Er ist der Verfasser des Mondseer Jedermanns. Löser, der mit Hermann Bahr bekannt war und dessen Bibliothek nutzte, trat durch diese Bekanntschaft in ersten Kontakt mit Hugo von Hofmannsthal. Inwiefern jene ersten Begegnungen der beiden Autoren fruchtbar für Lösers Arbeit waren ist aber nicht weiter bekannt. Der niederösterreichische Autor verkehrte aber nicht nur in den Kreisen Bahrs sondern gab insgesamt elf Jahre lang den Spielansager in Hofmannsthals Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Durch dieses Engagement stand er in direktem Kontakt zu Max Reinhardt, der Regie führte und zu Hugo von Hofmannsthal, der sich während seiner langjährigen Arbeit an den Salzburger Festspielen meist am Festspielort aufhielt. Schriftsteller. Schuf eine Dialektfassung des "Jedermann" von H. von Hofmannsthal (1921) für die Mondseer Volksbühne. Werke: Volksstücke: Die Herrgottsbrücke, 1919; Musik in Wien, 1943. - Romane: Der Bergherr von Gastein, 1930; Pierres de Strass, 1952.

Richard Strele von Bärwangen
 
Als Sohn des Statthaltereirats Anton Strele und der Maria geb. Rhomberg besuchte Strele das Gymnasium in Salzburg. Nach der Matura meldete er sich 1866 zu den Tiroler Kaiserjägern und wurde Leutnant der Reserve.
Danach studierte er von 1868 bis 1872 Philologie an der Universität Innsbruck. 1872 wurde er Supplent (Hilfslehrer) an der Militär-Unterrealschule Pancsova, 1873 an der Oberrealschule Czernowitz und 1876 an der Realschule Sereth. 1877 stellte ihn die Czernowitzer Universitätsbibliothek als Amanuensis ein.
1877 kehrte er als Skriptor der Studienbibliothek (der heutigen Universitätsbibliothek Salzburg) nach Salzburg zurück. 1889 wurde er Kustos, 1906 Direktor der Bibliothek. Seit 1881 war er Mitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. 1911 wurde er als Regierungsrat pensioniert.
Er starb mit 70 Jahren im Landeskrankenhaus und wurde am 17. März um 15 Uhr auf dem Salzburger Kommunalfriedhof beerdigt. Seine Grabstätte besteht zwar noch, ist aber längst neu vergeben und trägt keinen Hinweis auf seinen Namen.
Strele wurde 1868 beim Tiroler Landescorps Athesia Innsbruck aktiv. Er war dreimal Senior und leitete 1871 das 10. Stiftungsfest. Seit 1872 philistriert, präsidierte er 1875 dem Gründungskommers der Franz-Josephs-Universität. Er betrieb die Gründung der drei Czernowitzer Corps. Alemannia Czernowitz und Gothia Czernowitz verliehen ihm dafür 1880 die Bänder. Für das Studententum schrieb er viele Gedichte und Lieder, darunter das Bundeslied der Austria Czernowitz. 1895 war er Gründungsmitglied des Salzburger Corpsphilisterverbandes. 1899 wurde er mit Josef Neuwirth auch Mitglied des Corps Saxonia Wien.[2]
Als geachteter Heimatdichter weigerte er sich zeitlebens, seine Gedichte und Prosaarbeiten als geschlossene Publikation herauszugeben. Gelegentlich verwendete er das Pseudonym Bärwanger Hartl.

https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Strele_von_B%C3%A4rwangen

 

Div. Werke

Von fernher dröhnt der schwere Schritt.
Die Erde ringsum zittert mit.
Gestalten wie aus Erz gehämmert.
Darin urdeutsche Kraft noch dämmert.
Zerzaust vom Wetter, Sonnverbrannt,
Geballt die raue Arbeitshand,
Im schwerem Arm die sichern Hiebe.
Im Herzen drin die Heimatliebe,
Die blauen Augen stets nach vorn,
Sie sprühn im Kampfe deutschen Zorn,
Im Sturm voran, der Feinde schrecken.
Ein Heerbann unbesiegter Recken.
Wo ist ein Hort, der deinem gleich,
Dir, Salzburg-Oberösterreich:
Treu bis zum Tod. Trutz bis ans End !
Es ist dein Rainer-Regiment!

 

Im Feldquartier
Von Oblt. Dr. Fiorioli

Im Feldquartier auf harten Stein
Leg’ ich die müden Füße,
Und ich schicke aus der Ferne dann
Der Liebsten meine Grüße.
Ich denke dein die ganze Nacht:
Annemarie.
Und mit mir hat es so gemacht
[: Die ganze Kompagnie. :]
Wir müssen mit dem welschen Heer
Noch blutige Schlachten schlagen,
Von einer baldigen Wiederkehr
Kann, Liebste, ich nichts sagen
Vielleicht kann ich bald bei dir sein,
Annemarie.
Vielleicht schon scharrt mich morgen ein
[: Die ganze Kompagnie. :]
Und schießt mich eine Kugel tot,
Kann nimmer heimwärts wandern,
So wein dir nicht die Augen rot,
Und nimm dir einen andern!
Nimm einen Burschen schlank und fein,
Annemarie.
Es braucht ja grad nicht einer sein
[: Von meiner Kompagnie. :]

 

Einleitung des Gefechtsberichtes des IV Baons
Es schmettert die Trompete, Hurra und Jubelschrei:


Tirol, das heilige Landl, von Welschen wieder frei!
Sie rennen wie die Hasen, wir krachen hinterdrein
Und jagen über Berge ins welsche Land hinein.
Das ist der Tag des Zornes, der Herrgott hält Gericht
Und schleudert in die Hölle den allerärgsten Wicht !


Dem Rainer-Regiment ins Stammbuch
Gewidmet vom Rev.-Insp. Erasmus Diestlbacher, Gend.-Postenkommandant in Strobl.
Seinerzeit Korporal im IR. 59, 10. Kompanie

Die Glocke rief zum Sturme,
Der Völkerkrieg brach aus;
Wir mussten Abschied nehmen
Von teuren Vaterhaus.
Die Heimat lag in Trauer,
In Not und Sorg’ vereint,
Es dienten ihre Söhne
Beim Rainer-Regiment.

Wie Sturmesbrausen ging es
Mit Offizier und Mann
Beim Donner der Geschütze
Den Feind gar mutig an.
Moskali und der Welsche,
Sie riefen ohne End:
Das sind die Blumenteufel
Vom Rainer-Regiment.

Die Heimat blieb behütet,
Verschont von Feindeshand,
Ein Morden und ein Brennen
Ward niemals hier bekannt.
Es standen an der Grenze
Bereit jeden Moment
Viel deutsche treue Wächter
Vom Rainer-Regiment.

Viel tausend sind gefallen
Im Norden und im Süd’,
Vergossen und geopfert
Ihr teures Herzgeblüt
Im Kampf für ihre Heimat,
Im Streite bis ans End’,
So starben unsre Helden
Vom Rainer-Regiment.

In Ehrfurcht wir uns neigen
Vor euch, ihr Männer groß,
Die ihr bereits schon ruhet
Im kühlen Erdenschoß
In uns’rem Herzen setzen
Wir euch ein Monument,
Als treue Kameraden
Vom Rainer-Regiment.

Die Fahne, arg zerschossen,
Riss uns oft mächtig mit,
Im Siegeszuge ging es
Tief in des Feind’s Gebiet.
Dann kam des Krieges Ende,
Das jeder von uns kennt,
Einrollte sich die Fahne
Vom Rainer-Regiment.

Gottlob, es ist vorüber,
Das Völkermorden aus,
Wir sind dann heimgekehret
Ins treue Vaterhaus.
Zu dienen uns’rer Heimat
In Arbeit bis ans End,
Als heimattreue Rainer
Vom einst’gen Regiment.


Kein Titel, von Strele


Mir san vo "fufzig und Neun“ !
Und der Feind kann sie gfreun,
Dem a Neunafufziga-Faust
Üban Schädl übri saust !

Sei’s der Walsche sei’s der Ruß,
Der uns kimmt schen zum Schuß -
Unsre Büren schießen guat,
Und wenn’s schnellt, fliest glei Bluat !

Ob moskalisch, ob walisch,
Ob’s dreckig, ob’s habl is,
Ob’n am Gletscher, unt’n im Sumpf,
Mir „Raina“ san Trumpf !

Füar unsan Kaiser unsa Bluat !
Füar unsa Land’l unsa Guat !
Selm der herrgott muaß schaug’n,
Was a landla als derihuat !