Die Friedensgarnisonen des IR 59 seit 1699

 

Seit den Türkenkriegen zieht das Regiment durch halb Europa. Sieht man sich die Friedensgarnisonen des Regiments an, so ist es fast ein Wunder, dass es schlussendlich ein "Salzburger Hausregiment" wurde. Zu dieser Legendenbildung trug vor allem die Zeit vor dem I. Weltkrieg und der I. Weltkrieg bei, da in Salzburg alle wichtigen Fäden zusammenliefen. Nach dem Krieg wurde sofort in der Festung ein Rainermuseum geschaffen, während die Oberösterreicher sich dem IR 14 zuwendeten. Wenn allerdings die Personalstände angesehen werden, so fällt natürlich auf, dass das Regiment einen sehr hohen oberösterreichischen Soldatenanteil beinhaltet und deswegen auch im Krieg als Salzburg-oberösterreichisches Infanterie-Regiment benannt wurde. Dies brachte dem Regiment allerdings den Ruf ein, eines der wenigen "deutschen" - gemeint ist hier deutschsprachigen - Regimenter zu sein, die von vornherein als besonders zuverlässig und tapfer gewertet wurden.

 

1699 Ungarn
1712 Siebenbürgen
1718 Banat und Serbien
1721 Palermo
1728 Messina
1726 im Mailändischen
1735 Ferrara
1789 Siebenbürgen
1749 Mailand
1750 Mähren
1752 Eger
1753 Prag
1755 Oberösterreich
1768 Böhmen
1771 Enns
1775 Wels
1779 Wels
1790 Belgrad
1791 Enns
1797 Verona
1802 Salzburg
1803 Wels
1804 Bozen
1806 Linz
1809 Enns
1814 Mainz
1816 Linz
1817 Salzburg
1821 Alessandria
1823 Lombardie dann Salzburg
1831 Innsbruck
1845 Bregenz
1849 Verona
1850 Trient
1851 Verona
1853 Brescia
1855 Triest
1857 Udine
1859 Mantua und Rovigo
1860 Ostiglia und Treviso
1861 Oderzo
1862 Vicenza
1866 Innsbruck
1871 Salzburg
1880 Innsbruck
1881 Trient
1885 Salzburg
1901 Linz
1908 Salzburg
1912 Bregenz

 

Eine Garnison (aus altfranzösisch: garnison, „Besatzung“, „Ausrüstung“; daher auch „garnieren“) ist eine militärische Bezeichnung für einen Ort, an dem Truppenteile, militärische Dienststellen und ähnliches ständig untergebracht sind. Auch die dort untergebrachten Truppenteile werden als Garnison bezeichnet.