PDF Drucken E-Mail

Israeli Special Forces Tactical Fighting - Krav Maga Basic Course  

Nächster Termin Teil II - Februar 2012

 
Termin 19. und 20. Februar 2011
Ausbilder und Leiter: Frank Zota, Skymarshall und Skymarshall Ausbilder, Krav Maga und Kapap Experte
Assistent: Bernd Höhle, Krav Maga und Kapap Experte
Ausbildungsort: Wr. Neustadt
Teilnehmer: 41 ( 30 MilRg; 2 Gäste; 8 IR 59 )
Abzeichen: 41 MAA Basic Abzeichen, 2 NÖKB Leistungsabzeichen, 2 1813 Verdienstkreuze, 1 Rainerverdienstmedaille
Danksagung an: Oberst Meinhart ( obwohl wir nicht am MilRg waren ) und Prof.Mag. Birnbauer
 

Vorweg, eine gelungene Ausbildung in denen Frank Zota und Bernd Höhle mit Fachwissen, Kampfkraft, Schnelligkeit und Kompetenz glänzten. Sehr interessant war es zu beobachten, wie in nur zwei Tagen die Schüler trainiert werden konnten, sodass am Ende eine auch in der Praxis anwendbare Strategie zur Verteidigung verinnerlicht werden konnte. Vom harten Aufwärmtraining, welches mit Spaß und spielerisch die Kräfte raubte, bis zum immer wieder geübten Abwehrgriff. Selbstverständlich waren alle Waffen Atrappen. Die Ausbilder geschulte und geprüfte Mitglieder der MAA. Der Kurs wurde auf ziviler Basis abgehalten, nachdem Störfeuer gewisser Behörden den Kurs verhindern wollte.

 

 

 

Krav Maga (hebr. קרב מגע „Kontaktkampf“) ist ein Überbegriff für verschiedene zivile Selbstverteidigungssysteme sowie für die Nahkampfsysteme der israelischen Streitkräfte. Innerhalb der israelischen Sicherheitskräfte wird der Begriff Krav Maga im Sinne von Nahkampf verwendet. Er umfasst die in den jeweiligen Einheiten durchaus unterschiedlichen Varianten des militärischen oder polizeilichen Nahkampfes. Krav Maga in der Gegenwart

 

Heute wird Krav Maga weltweit unterrichtet.

Dabei muss zwischen drei Zielgruppen unterschieden werden:

Krav Maga für Privatpersonen – zur Selbstverteidigung, zur Deeskalation, zur Stressresistenz und als Zusatznutzen für die Gesundheit/Fitness .

Krav Maga für den Sicherheitsbereich/Polizei.

Krav Maga für das Militär.

 

Die Zielsetzung für Privatpersonen besteht darin Menschen effektive, einfache Methoden an die Hand zu geben, um sich gegen Gewalt (sei es verbal oder nonverbal) behaupten zu können. Die juristisch einwandfreie Anwendung dieser Methoden hängt von der Verhältnismäßigkeit der Verteidigungsmethoden zu bestimmten Angriffssituationen ab (Werden Waffen benutzt? Ist das eigene Leben in Gefahr? usw.). Die Verhältnismäßigkeit wird durch den Gesetzgeber festgelegt. Dazu ist für viele der Spaß- und Fitnessfaktor auch ein Grund Krav Maga zu trainieren, in den USA wird Krav Maga beispielsweise stark als „Fitnesssystem“ genutzt.

Im Sicherheitsbereich und bei der Polizei sind die Schwerpunkte der Ausbildung; Deeskalation, Eigenschutz, Einsatztaktik, Personenschutz, Veranstaltungsschutz und natürlich Abführ- und Kontrolltechniken. Die Zielsetzung für den militärischen Einsatz ist die Ausbildung von militärischem Personal in Nahkampfmethoden.

 

Entstehung von Krav Maga

 

Nahkampfsystem der israelischen Sicherheitskräfte

Die Ursprünge des Krav Maga gehen auf den 1910 in Budapest geborenen Imrich Lichtenfeld zurück, der in Preßburg/Bratislava aufwuchs. Hier lehrte er in den dreißiger Jahren zum ersten Mal seine Kampfmethode, um die dort lebenden Juden gegen antisemitische Übergriffe zu unterstützen. Lichtenfeld emigrierte 1940 aus der Slowakei. Nach einer abenteuerlichen Flucht und einer Zeit bei der britischen Armee durfte er 1942 nach Palästina einreisen. Dort unterrichtete er, zuerst mit britischer Unterstützung (Palästina war seinerzeit britisches Protektorat), Nahkampf in den damals zionistischen Untergrundorganisationen Haganah und Palmach. Seinen Familiennamen änderte er in die hebräische Form Sde-Or. Nach Gründung des Staates Israel 1948 wurde Lichtenfeld Nahkampfausbilder in der israelischen Armee.

Innerhalb der israelischen Sicherheitskräfte wurde Krav Maga seitdem ständig weiterentwickelt und den jeweiligen Erfordernissen angepasst. Dies geschah vor allem durch die Einsatzleiter und Nahkampfausbilder der Sicherheitskräfte. Die je nach Einsatzzweck unterschiedlichen Erfahrungen der einzelnen Ausbilder führten dazu, dass Krav Maga auch innerhalb der Sicherheitskräfte kein fest definiertes homogenes System ist, sondern der Überbegriff für unterschiedliche Varianten des Nahkampfes.

 

Selbstverteidigungssystem

 

Nach seiner Tätigkeit als Nahkampfausbilder adaptierte Imi Lichtenfeld das militärische Krav Maga für Polizisten und Zivilisten. Dazu wurden die Techniken der anderen Rechtslage angepasst (Notwehr). Nach dem Tode Sde-Ors im Januar 1998 erhoben mehrere Schüler von Imi Lichtenfeld den Anspruch auf den Titel des „Legitimen Nachfolgers“ im Bereich des zivilen Krav Maga, so z. B. Heim Gidon (Leiter der Krav Maga Association), Eyal Yanilov (Leiter der International Krav Maga Federation) oder Yaron Lichtenshtein.

Weitere Nahkampfausbilder der israelischen Sicherheitskräfte folgten dem Beispiel Imi Lichtenfelds und transferierten die Krav-Maga-Variante ihrer Einheiten auf den zivilen Bereich. Beispiele hierfür sind Moni Aizik (Commando Krav Maga) oder Amnon Maor (Krav Maga Maor). Wegen der Effizienz der zugrundeliegenden kompromisslosen Selbstverteidigungssysteme wird Krav Maga sowohl in den USA als auch in Europa in zunehmendem Maße auch an zivilen Ausbildungsstätten unterrichtet. Auch in Deutschland gibt es eine steigende Zahl an Krav-Maga-Instruktoren.

 

Krav Maga im zivilen Bereich

 

Krav Maga zeichnet sich durch einfache Techniken aus. Natürliche und instinktive Reaktionen werden im System berücksichtigt und sinnvoll eingebunden. Dadurch ist Krav Maga relativ schnell zu erlernen. Krav Maga ist seinem Selbstverständnis nach kein Sport, sondern ein reines Selbstverteidigungssystem. Es gibt keine Wettkämpfe. Besonders das richtige Reagieren unter Stress wird trainiert. Dabei wird der richtigen Taktik in Gefahrensituationen viel Raum eingeräumt.

Aufgrund der historischen Entwicklung, des Kampfsport-Hintergrundes vieler Vertreter und der Orientierung nach Prinzipien und weniger nach starren Techniken sind inzwischen verschiedene Organisationen und Interpretationen des Krav Maga entstanden, die sich teilweise in der Auswahl der Techniken (vor allem bei fortgeschritteneren Programmen) und Trainingsmethoden unterscheiden. Im deutschsprachigen Raum werden mittlerweile unterschiedlichste Krav-Maga-Varianten unterrichtet.

Verschiedene Krav-Maga-Verbände aus dem Ausland bieten Seminare in Deutschland an. Ein Beispiel hierfür ist das Krav Maga von Moni Aizik (Commando Krav Maga). Im internationalen Vergleich ist die International Krav Maga Federation (IKMF) die größte Krav-Maga-Organisation. Der ehemals zur IKMF gehörende amerikanische Krav-Maga-Verband nennt sich seit 2005 Krav Maga Worldwide und versucht, über die USA hinaus zu expandieren.

 

Krav Maga bei der Bundeswehr

 

An der Luftlande- und Lufttransportschule der Bundeswehr lehren seit Anfang 2008 zwei IKMF-Instruktoren militärisches Krav Maga im Rahmen des Einzelkämpferlehrgangs.[1]

Krav-Maga-Techniken und -Methoden

Im Krav Maga werden je nach Zielgruppe unterschiedliche Techniken und Methoden trainiert.

Dazu zählen:

Verbale Deeskalation

Rollenspiele

Bewegungslehre

360-Grad-Abwehr

Innenabwehr

Fausttechniken

Handballentechniken

Hammerschläge

Ellbogentechniken

Tritttechniken

Knietechniken

Einsatz von Alltagsgegenständen zur Selbstverteidigung

Waffenabwehr

Stressdrills

Situationstraining

Mugging Training (Training mit einem Vollkontaktschutzanzug)

 

Aus Wikepedia

 

 
 
 
home search